| Schule | Kollegium | Leitsätze | Entwicklungsschwerpunkte | Evaluation | Ausblick |
Die Grundschule Hohenlockstedt ist eine junge Schule. Sie wurde am 23.8.1972 gegründet, kurz, nachdem die umliegenden bis dahin selbstständigen Grundschulen in Lohbarbek, Schlotfeld und Winseldorf aufgelöst wurden. Die Auflösung dieser wenig gegliederten Landschulen war eine Folge des Generalschulbauplanes, der Ende der 60er Jahre von der Landesregierung aufgestellt und ausgeführt wurde. Die vom Kultusministerium gewünschte Verselbstständigung der Hohenlockstedter Grundschule erfolgte gegen den Willen der Lehrer und der Eltern. Sie wünschten ein Schulzentrum mit Grund-, Haupt- und Realschule unter einer Leitung.
Die Grundschule startete 1972 mit 15 Klassen, 11 Lehrerinnen und einem Lehrer und ca. 480 Schülerinnen und Schülern. Die größte Schülerzahl (537) wurde im Schuljahr 75/76 erreicht. Das ergab einen Durchschnitt von 32 Kindern pro Klasse. Danach sanken die Schülerzahlen bis auf 250 im Schuljahr 1980/81.
Das Schulgebäude, eine alte Kaserne, ca. 1900 gebaut und ab 1946 zur Schule umfunktioniert, befand sich in der Breiten Straße /Ecke Deutsch- Ordens- Straße. Es zeigte in den Jahren 1972 - 75 starke altersbedingte Schäden, so dass zunächst die Aula und später auch einzelne Klassen gesperrt wurden.
Da von der Gemeinde geplant war, den gesamten Schulbereich neu zu bauen, wurde in das alte Gebäude nichts mehr investiert. Es entstanden die Turnhalle für alle Hohenlockstedter Schulen (1973), die Realschule mit Hauptschulteil (1969) und die Gustav- Heinemann- Schule (1971).
Das neue Gebäude der Grundschule wurde 1981 fertiggestellt und eingeweiht. Am Anfang der 90er Jahre zeigte sich, dass das dreizügig ausgebaute Schulgebäude zu klein war. 1994 wurde ein Erweiterungsbau mit sechs zusätzlichen Räumen bezogen.
Am 21.8.1973 wurde der erste Rektor der Grundschule, Herr Reinhard Czinczel, in sein Amt eingeführt. Damit war der letzte Schritt zur Verselbstständigung der Grundschule getan.
Ab 1973 wurde für einige Jahre eine Klasse für zunächst 17 türkische Schülerinnen und Schüler eingerichtet. Sie erhielten Deutsch- und Türkischunterricht.
Der Schulkindergarten kam 1978 dazu und mit dem Einzug in den Neubau konnte ein Lehrschwimmbecken in Betrieb genommen werden. Seitdem erhalten alle Schüler vom Schulkindergarten bis zum 4. Schuljahr Schwimmunterricht.
Das gemeinsame Frühstücken in der Klasse und das Zähneputzen der ersten Schuljahre entstanden durch das an unserer Schule entwickelte Pilotprojekt "Gesundes Frühstück".
1997 wurde das 25jährige Bestehen unserer Schule gefeiert. Zu diesem Zeitpunkt hätte die Frage, ob eine Verselbstständigung dieser Schule eine richtige oder falsche Entscheidung war, sicherlich Verwunderung ausgelöst, denn für Schüler, Eltern und Lehrerkollegium ist sie schon lange eine feste Institution im Amtsbereich Hohenlockstedt.
Im Schuljahr 2001/2002 werden ca. 365 Schüler vierzügig an der Grundschule Hohenlockstedt unterrichtet. Sie werden in 17 Klassen von 18 Lehrkräften betreut. Es wird eine Integrationsklasse geführt.
Der Einzugsbereich umfasst den Ort Hohenlockstedt mit den Ortsteilen Ridders, Hohenfiert, Springhoe und Hungriger Wolf, sowie die Gemeinden Winseldorf, Lohbarbek und Schlotfeld.
Am 31.01.2001 ging Reinhard Czinczel in den Ruhestand; seit dem 01.04.2001 ist Dörte Rusch-Holfort Rektorin der Grundschule Hohenlockstedt.
Das Kollegium der Grundschule legt den Schwerpunkt auf einen musisch- sportlichen Unterricht. Unterrichtsfächer aus diesem Bereich werden von Kürzungen möglichst ausgeschlossen. So weit es geht, werden Arbeitsgemeinschaften für Musik (Orff, Chor, Flöten), Theater und Kunst eingerichtet.
Das Schulleben wird gestaltet durch:

Unsere Schule soll geprägt sein durch eine lernfreundliche Atmosphäre und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schülern - Lehrern - Eltern.
Zur Zeit wird der Schulhof nach Absprache mit dem Schulträger durch Eltern und Lehrer entsprechend den Wünschen behutsam umgestaltet, ohne das Architektenkonzept aufzugeben, welches in den folgenden Jahren weitergeführt werden soll.
Gegenstand des Projektes ist die Entwicklung eines Schullogos zur Präsentation der Schule und Identifikation. Es nützt Schülern, Lehrern und dem Schulimage. Als Mittel stehen der Schule der Kulturfonds, evtl. Spenden bzw. Sponsoren zur Verfügung. Zuvor sollte ein Meinungsbild in den einzelnen Klassen, z. B. durch eine Projektwoche, erstellt werden. Ein Projektleiter sammelt die Ideen der Schüler, Lehrer und Eltern. Auch die Öffentlichkeit soll mit einbezogen werden (evtl. über die Zeitung Ideen sammeln).
Das Logo könnte z. B. in einer Homepage der Schule, im Schulprogramm, auf T-Shirts, Mützen, im Brief- und Zeugniskopf der Schule, als Aufnäher an der Sportbekleidung der Schulmannschaften erscheinen.
Der Gegenstand des Projektes ist die "Betreute Grundschule". Das Ziel ist die sinnvolle Betreuung und Beschäftigung der Schüler der Grundschule in der Zeit von 7.00 Uhr bis 14.00 Uhr. Das Projekt nützt Schülern, Eltern und Lehrern. Als Mittel zur Umsetzung des Projektes werden Räume, Materialien, Betreuungskräfte benötigt. Die ersten Schritte, die getan werden müssen, sind zunächst die Kontaktaufnahme mit der Gemeinde und mit den anderen Schulen des Ortes. Dort muss festgestellt werden, ob es bereits ähnliche Projekte gibt und welche finanziellen Hilfen möglich sind.
Von der Elternschaft wurde bereits ein Gremium gebildet, welches sich mit dem Thema beschäftigt. Mit diesen Eltern muss Kontakt aufgenommen werden. Für uns als Schule wird es als Folge der "Betreuten Grundschule" nötig sein, den Stundenplan darauf abzustimmen.
Seit dem 1.9.2001 besteht die Betreute Grundschule; sie wird vom Förderverein getragen, der im Mai 2001 gegründet wurde.
Um die Medien-Kompetenz unserer Schüler zu fördern und ihnen eine weitere Möglichkeit der Informationsbeschaffung anzubieten, sollen die Voraussetzungen für eine Erweiterung des Computereinsatzes im Unterricht geschaffen werden.
Zur Zeit werden weitere Computer angeschafft, die Vernetzung ist im Verlauf des Jahres geplant.
Es ist geplant, im kommenden Schuljahr den Schulkindergarten ruhen zu lassen und Erfahrungen mit der veränderten Eingangsphase zu sammeln. Dazu wurde auf Zurückstellungen verzichtet. Ein entsprechendes Konzept wird in Zusammenarbeit mit der Gustav-Heinemann-Schule erarbeitet.
Die Verabschiedung des Schulprogrammes soll zum Ende des Schuljahres 2001/2002 durchgeführt werden
Eine erste Überprüfung sollte zum Schuljahresende 2002/2003 erfolgen.
Dazu wird von Frau Rusch-Holfort Frau Ehlers erneut eingeladen, die zusammen mit dem Kollegium und den Eltern die bisherige Umsetzung des Schulprogrammes überprüft.
Die Methoden der Überprüfung werden bis dahin diskutiert und genauer festgelegt.
Überprüft werden sollen zunächst folgende Entwicklungsschwerpunkte:
Dazu sollen an die Eltern Fragebögen verteilt werden, um die Resonanz und Akzeptanz festzustellen. Eine Bestandsaufnahmen und Überprüfung erweist sich hier als unerlässlich für die weitere Planung dieses Projektes.
Dazu sollen die Schülerinnen und Schüler befragt werden.
Hierzu muss eine Überprüfung stattfinden, da in den kommenden Schuljahren das Konzept der Grundschule Hohenlockstedt optimiert werden soll. Intensive Gespräche mit den betroffenen Eltern und allen beteiligten Lehrern geben dazu wichtige Hinweise.
Zur Zeit arbeiten wir bereits intensiv an einer Fortschreibung unseres Schulprogrammes, da wir schnell gemerkt haben, wie sich viele Dinge im schulischen Bereich zügig weiter entwickeln.
So sind einige der angestrebten Entwicklungsschwerpunkte auf einem guten Weg, andere wurden aus verschiedenen Gründen zunächst einmal nicht intensiver verfolgt und stehen in der Planung.
Außerdem merkten wir in der langen Zeit, in der wir uns mit dem geforderten Schulprogramm beschäftigten, dass teilweise auch andere Vorhaben in den Vordergrund traten. So arbeiten wir momentan außerdem intensiv daran, die Qualität unseres Unterrichts durch Abstimmung von Stoffplänen und Lernstandskontrollen verlässlicher zu gestalten, da es uns wichtig ist, gemeinsame Ziele auch - und gerade - in den unterrichtlichen Bereichen zu verfolgen.
Grundschule Hohenlockstedt Juni 2002.