Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Unsere Schule bekommt den Titel "Schule gegen Rassismus - Schule mit Courage"! Alle Klassen haben Projekte zu diesem Thema erarbeitet, eine Selbstverpflichtung unterschrieben und freuen sich nun auf die Titelübergabe am 26. Oktober 2020. Hier finden Sie eine Beschreibung aller Projekte. Viel Spaß beim Lesen, Anschauen und Hören! 

 

Projekt der 1. Klassen: Rap

"Gemeinsam - statt einsam! Ja, wir helfen gern und wir sind gut drauf, keiner steht bei uns allein da, denn wir passen auf!" 

Unsere Erstklässler haben einen schmissigen Rap eingeübt! Der Text dazu stammt von der ehemaligen 4b aus dem vorigen Schuljahr (an dieser Stelle herzlichen Dank an euch "Ex-Eichhörnchen" für die tolle Arbeit!). Unter den unten stehenden Links finden Sie den Refrain, gerappt von allen drei ersten Klassen, und den kompletten Rap-Text der ehemaligen Klasse 4b. 

Rap der 1. Klassen (Refrain)        Text "Gemeinsam - statt einsam" 

 

Projekt der Klasse 2a (Waschbären): Kinderrechte

Zirkusbild der Waschbärenklasse
Plakat der Klasse 2a

 

 

 

Zum Anhören:

Zirkuslied der Waschbärenklasse 2a 

 

 

 

 

 

 

Projekt der Klasse 2b: 

Wir haben das Buch "Irgendwie anders" gelesen und im Zuge dessen die Themen Freundschaft, Toleranz und Ablehnung besprochen. Die Schüler haben für sich selbst definiert, was ihre eigenen Freundschaften ausmacht und welche Vorteile es haben kann, wenn Freunde unterschiedliche Charaktere oder Vergangenheiten haben. Die Geschichte um die beiden Hauptcharaktere haben wir als Anlass genommen, in Gruppenarbeit verschiedene Situationen mit dem Irgendwie Anders und dem Etwas künstlerisch mit Knete darzustellen, die deren Zusammenhalt und Verbundenheit symbolisieren, obwohl sie doch anfangs in den Augen von Irgendwie Anders vermeintlich aufgrund ihrer Verschiedenheit keine Freunde sein können. So stellten sich die Schüler eine Fortsetzung des Buches vor, in der die zwei noch viele Gelegenheiten bekämen, gemeinsam Zeit zu verbringen. 

 

Projekt der Klasse 2c: 

Die Klasse 2c hat zu dem Buch „Du gehörst zu uns oder Jeder ist ein bisschen anders“ von Julia Volmert gearbeitet. Neben dem Erarbeiten, dass eben jedes Lebewesen ein bisschen anders ist und das auch gut so ist, wurde gemalt, gebastelt und geknetet. Es wäre doch langweilig, wenn alle Menschen und alle anderen Lebewesen gleich wären....

Inhalt: Der Bär hat eine rote Knubbelnase und wird deshalb von der Elster ausgelacht. Er hat große Angst, dass ihn die anderen Tiere ebenfalls auslachen werden und keiner mit ihm spielen will. Als er sich versteckt, trifft er das Eichhörnchen. Auch das Eichhörnchen wurde von der Elster ausgelacht, weil es zu dick ist. Zusammen kommen sie auf einige verrückte Ideen, wie man die rote Bärennase tarnen kann. Das klappt jedoch nicht so gut, doch die Spielkameraden stören sich nicht an seiner roten Bärennase und versichern ihm, dass er zu ihnen gehört. Denn jeder darf so sein, wie er ist. Und keiner soll sich über die anderen lustig machen! - Ein Bilderbuch über das Anderssein. Darüber, dass jeder auf seine Art etwas Besonderes ist, dass man andere so akzeptieren soll, wie sie sind. 

 

Projekt der Klasse 3a (Affenklasse):

Die Klasse 3a hat sich mit dem Bilderbuch „Irgendwie Anders“ von Kathryn Cave und Chris Riddell auseinandergesetzt. Dazu wurde ein Lapbook von jedem Kind erstellt. Inhalte im Lapbook waren:

  • Das Etwas klopft an die Tür
  • Minibuch „Irgendwie Anders“
  • Was mache ich wenn, …
  • Ich fühle mich alleine / fremd /ausgeschlossen, wenn …
  • Stabpuppenspiel „Irgendwie Anders holt das Etwas zurück“

 

Projekt der Klasse 3b: 

Die Klasse 3b hat zunächst das Lied "Anders als ich " von Robert Metcalf mit passenden Bewegungen im Musikunterricht erarbeitet (vor der Corona-Pandemie). Darin geht es um die Verschiedenartigkeit aller Menschen, die das Leben erst bunt macht und niemanden stören sollte. Gern hätten wir das Lied vorgesungen, doch es geht unter den aktuellen Bedingungen nicht. 

Außerdem wurde mit dem 3-Ecken-Spiel ein Gespräch zum Thema "Gleichheit oder Vorurteile" gestartet. Die Kinder sollten durch das Ansteuern einer bestimmten Ecke im Raum signalisieren, ob sie einer Aussage zustimmen oder nicht oder ob sie unsicher sind. 

Beispiele: 

  • Alle Menschen sind gleich viel wert. 
  • Mädchen können besser lernen als Jungen. 
  • Wenn jemand ausgegrenzt wird, helfe ich ihm/ihr. 
  • Deutsche Kinder sind fleißiger als andere. 

Außerdem haben wir kleine Rollenspiele zum Thema "Ausgrenzung" gemacht. Dabei war der Anfang vorgegeben, das Ende sollte aber gemeinsam ausgedacht werden, so dass alle Personen im Rollenspiel zufrieden sind. 

Hier sind zwei der Rollenspiele zum Anschauen:   Video 1      Video 2

 

Projekt der Klasse 4a:

Die Klasse 4a hat sich mit dem Inhalt eines Gedichtes (hier der Gedichttext) beschäftigt, welches am Ende fragt: "Nun geh und sag, welche Hand ist von wem?"

Und genau das ist die Frage: Gibt es jemanden, der wertvoller/besser/lebenswerter ist, als jeder einzelne von uns?

NEIN, alle Menschen/ Kinder sind gleich wert und auch, wenn wir alle unterschiedliche Interessen/Familien/Hobbies haben, sind wir im Handabdruck doch alle gleich.

Die Klasse hat sich auch künstlerisch mit dem Gedicht beschäftigt:  Plakat 

 

Projekt der Klasse 4b: Rollenspiele

Die Klasse 4b wünschte sich, das Projekt „Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage“ szenisch zu bearbeiten. Drei verschiedene Rollenspiele wurden entwickelt, die sich alle zu einem Problem zuspitzten und mit dem Ausruf „Stop“ vorläufig endeten. Die Aufgabe in den Kleingruppen lautete, die Problemsituation mit Courage zu lösen. Dafür wurde unter dem Text auf eine Schulregel verwiesen. Gemeinsam überlegte die Klasse, wie man die problematische Situation mit Courage lösen könnte. 

Es wurden Fünfergruppen gebildet. Jedes Rollenspiel benötigte vier Mitspieler, ein fünftes Gruppenmitglied war der Erzähler. Die Schüler sollten im szenischen Spiel eine Lösung darstellen. Ein Beispiel finden Sie hier: Rollenspiel "Komisches Essen"  

Vorstellung des Projekts